Lyrics

    dein Lieblingssong fehlt? jetzt einreichen!

    Lyrics Toplist


    Bushido – Leben und Tod des Kenneth Glöckler [Deutschrap] [2013]

    Künstler:
    Bushido

    [Intro]
    Es wird langsam Zeit, mich zu der Scheiße hier zu äußern
    Die Lügen, die du über mich verbreitest, in ganz Deutschland
    Früher war es „Fick die Polizei“ oder Louis V
    Heute sind es LKA-Beamte und Security
    Wie es heute ist, war nicht unser Wille, ehrlich
    Welcher Sklave macht über hundert Mille jährlich?
    Kenneth sitzt bei stern TV und lügt, um sein’n Ruf zu retten
    Doch du würdest eigentlich so gern in mein’n Schuhen stecken
    Du bist vogelfrei weil du den Ehrenkodex brichst
    Du bist nicht int’ressant für diese Medien ohne mich
    Ich bin angeblich Sklave der Familie Abou-Chaker
    Schäm dich – Arafat war sowas wie dein Vater
    Du hast dank uns gelebt so wie ein König in Berlin
    Ein Vermögen hier verdient, plötzlich hör’ ich, dass du fliehst
    Du hast vergessen, wo du herkommst, das Geld raubt dir die Sinne
    Aber kein Problem, ich helf’ dir auf die Sprünge, Kay!

    [Part 1]
    Ich erzähl’s dir nochmal, warte kurz
    Ich fang’ an nach der Trennung deiner Nabelschnur
    Irgendwo in Ravensburg
    Für dich ist die Bonzen-Gegend sowas wie die Bronx gewesen
    Man könnte auch von „Malibu’s Most Wanted“ reden
    Mit deinen Durags und der ekligen Baggy
    Dachtest du im Ernst, du bist der schwäbische Nelly
    Überheblicher Kenny wollte unbedingt so hart sein
    Plünderte sein Sparschwein und gründete dann Chablife
    Doch mal angenomm’n, Jaysus hätt’ sich deiner niemals angenomm’n
    Dann wärst du nie vorangekomm’n
    „Wie schreibt man ein’n ganzen Song?“ – Der Typ war dein Lehrer
    Als Dank dafür belügst und betrügst du ihn später
    Und dann zogst du wie die Heuschrecken weiter
    Jeder wusste, Nummer Eins in Sachen Deutschrap war Staiger
    Du unterschriebst den Bunker-Deal
    Doch anstatt dich mal zu freuen
    Ging’s dir damals schon nur drum, ob du genug verdienst
    Du hattest ein paar echte Freunde, doch lieber
    Hingst du ab mit irgendwelchen Boygroup-Mitgliedern
    Du dachtest, es wird Zeit, dass ich den Bunker verlass’
    Daraufhin schrieb deine Mutter ein Fax, könnt ihr Staiger fragen
    Nach ein paar Tagen fiel dir auf, dass du ‘ne Wohnung brauchst
    Ab jetzt lebt Kay bei Akay von Overground
    Und tauscht das erste Mal Freunde gegen Fame
    Räudiges Benehm’n wird man später häufiger noch seh’n
    Läuft bei dir, Kay – traurig aber wahr
    Jetzt muss der nächste herhalten, Hauptsache ein Star
    Dann hast du Eko Fresh getroffen, der glaubt, du seist begabt
    Der, so gut er konnte, dein’n Aufenthalt bezahlt
    Der dich bei sich wohn’n ließ, es ging nicht um Million’n-Deals
    Sondern, dass du Promo kriegst und auch ein bisschen Kohle siehst
    Erinner dich, Kay, die Kölner hab’n dich mit ernährt
    Im Café den Clown zu spiel’n war dir ein paar Kippen wert
    Sie besorgten Nebenjobs, damit du was dazuverdienst
    Doch seit dem ersten Clip mit Eko fühltest du dich zu berühmt
    Er rief Olli an, doch der schickte auch kein Geld
    Weil dein Stiefvater wollte, dass du auf die Schnauze fällst
    Er hat nicht an dich geglaubt, als Ek an dich geglaubt hat
    Und was machst du aus Dank dafür? Du haust ab
    Gibst schon wieder dein’n Gönnern ein’n Laufpass
    Kay, du wolltest unbedingt zu mir in die Hauptstadt
    Doch du hattest zu mir gar kein’n Draht
    Also krochst du erst in Saad sein’n Arsch, tja, so kennt man dich
    Du wolltest Backup-Rapper werden bei ihm
    Hofftest insgeheim, er nimmt dich mit, hierher nach Berlin
    Aber nein, Kay – es tat sich nichts, also kam dir die Idee
    Dass du mir einfach bei MySpace ‘ne Nachricht schickst
    Du hast gelogen, Saad hätte dich abgezogen
    Auf diese Weise suchtest du den Kontakt nach oben
    Ich wollt’ die Schulden deiner Mutter bezahl’n
    Zu diesem Zeitpunkt kannt’ ich deine Mukke nicht mal
    Ich lud dich ein – Schweiz, Silvester, Solo-Show
    Du warst für mich sowieso nur ein Clown wie Cosimo
    Wie ein Landstreicher bist du mit mir heimgefahr’n
    Blind, du hast nicht mal deinen Eltern Bescheid gesagt
    Seltsam, deine Art, doch du hast mir leid getan
    Schulden hier, Schulden da – der arme Kay, der Pleite war
    Ich bin darauf reingefall’n und hab’ für dich gesorgt
    Und alles, was du brauchtest, hattest du sofort
    Ich hab’ für dich gebürgt und mich grade gemacht
    Alle haben über die blondierten Haare gelacht
    Und Arafat nahm dich mit ins Katzbach-Café
    Und machte allen klar: „Keiner lacht über Kay.“
    Er sagte nur: „Der Junge ist jetzt einer von uns.“
    „Und einen von uns behandelt keiner wie ‘nen Hund.“ – yeah
    Es gefiel dir, wie ein Cowboy durch die Stadt zu reiten
    Du wolltest unbedingt „Bilal Abou-Chaker“ heißen
    Disco rein, Disco raus, Party mit den Fotzen
    Jeden Tag besoffen und Ari trägt die Kosten
    Wie oft hast du eine dicke Lippe riskiert
    Weil du wusstest, wegen uns will keiner ficken mit dir
    Denn Berlin hat kein’n Respekt vor einem Metrosexuellen
    Aber Papa Arafat regelt das mit Schellen
    Und heut hast du die Dreistigkeit zu lästern
    Doch er hat seine eigenen Cousins geschlagen, weil sie zu dir frech war’n
    Du legtest dich in Sachen Ari jetzt ins Zeug
    Und so wurde er dein allerbester Freund – Jackpot
    Für jeden deiner Studiotage hab’ ich geblecht
    Bares und Schecks, wie du weißt, bezahl’ ich gerecht
    Ich nahm dich mit auf jede Tour – Österreich, Deutschland, Schweiz
    Damit wollt’ ich zeigen, Kay, was Freundschaft heißt
    Bracht dich auf die Leinwand, featurete dich ständig
    Für dich war das alles selbstverständlich
    Vier Jahre später kam der Hype um dich selbst
    „Ich hab’, ich hab’, ich hab’ Style und das Geld“ – yeah
    Plötzlich hast du deine eigenen Shows
    Es geht um Schicki Micki, Weiber und Koks
    Champagne for the Pain, Cocaine für dein Brain
    Jetzt hat er, was er wollte, der famegeile Kay
    Ich war dir nicht mehr gut genug – du fingst an, auf cool zu tun
    Bist abgehoben wegen ein paar Klicks auf YouTube, du
    Hast auch versucht, Ari beizubring’n
    „Scheiß auf Anis, Mann, wir machen unser eigenes Ding.“
    Aber er hat dich nur ausgelacht, was für ein harter Korb
    Weißt du, wie man sowas nennt, Kay? Vatermord
    Shindy musste her – Prince of Belvedair
    Wenig Arbeit, viel Geld und hinterher beschwer’n
    Vierhunderttausend hast du minimum gemacht
    Aber sag mal: Wie viel gibst du Shindy davon ab?
    Kein’n Cent, Kenneth, sag mir, wer ist hier der Sklaventreiber?
    Und dein kranker Bruder lebt sogar in Armut weiter
    Auf einmal stand der Stiefvater von Kenneth da
    Und macht mir ein’n auf überkrasser Manager
    Gründet hinterrücks eine GmbH
    Ein Typ, so schmierig wie das Gel in sein’m Haar
    Geht auf alle Gigs mit, Blitzlicht, Rich Kidz
    Hängt den ganzen Tag an Kenny, so wie seine Bitch-Tits
    Dann kam diese Nacht-und-Nebel-Aktion
    Denkst, der laufende Vertrag hier, das regelt sich schon?

    [Bridge]
    „Yeah, Kay! Das war dein Leben, dein ganzes Leben. Weißt du noch, damals? Chablife? Royal Bunker? Köln? Berlin? Und wie sie alle hießen auf dein’m Weg bis ganz nach oben, du alte Snitch. Ja, Mann! Und ich hab’ so viel gar nicht erwähnt, Alter. Was ist mit dein’n ganzen Droh-SMSen, die wir jeden Tag bekomm’n? Wenn du zu viel Kokain geschnupft hast, Alter. Damit macht man sich nicht cool, Alter. Emory hat das auch gesagt. Aber weißt du was? Emory nehm’ ich gar nicht ernst. Das ist genauso ‘n Bastard wie du. Verstehst du, was ich meine? Nur eure Hautfarbe ist unterschiedlich. Im Herzen seid ihr genau der selbe Hurensohn. Aber scheiß drauf, Mann. Das war die Geschichte und jetzt kommt das Finale, Dikka. Yeah, Kay!“

    [Part 2]
    Weil das ‘ne Hinrichtung ist, wird heut dein Todestag
    Widerleg’ dein’n kindischen Diss, der gelogen war
    Du und ich wissen: Das hier ist die Wahrheit
    Und ab jetzt ficke ich dein Dasein, du Bastard
    Hängst am Schwanz von RTL, brauchst wohl deine Promopresse
    Aufgeblähte Botoxfresse durch die Alkoholexzesse
    Alle Glöckler sind gleich, ob Harald oder Kenneth
    Nach diesem Track rennst du Bitch zum Anwalt und zwar flennend
    Kleine Kids verdrehen dir den Kopf – Exorzist
    Du kommst nach deinem Stiefvater – Sextourist
    Mami hat dich lieb, doch wenn die Kohle ausgeht
    Lässt sie dich so wie Ley für eine Modenschau steh’n, yeah
    Kay, du bist nur der Ladyboy vom Bodensee
    Und kannst deine Karriere heut am Boden seh’n
    Gern gescheh’n, ich mach’ mit deinem Quotenneger weiter
    Wegen mir seht ihr eure Homo-Ehe scheitern
    Er ist am Telefon – Emory, Fameory
    Und nennt dich Hurensohn – Gaymory, Shamory
    Ich habe so viele Fragen an euch zwei Opfer
    Wenn ich Kay schlage, bin ich dann ein Thai-Boxer?
    Ihr habt euch mit den Statements blamiert
    Schwarzer Scheißfleck, den die Ray Ban kaschiert
    Ihr habt Gay patentiert, macht auf „Fuck Fake Friends“
    Doch die allergrößten Fake Friends seid ihr
    Yeah, es gibt kein’n Shake Hands mit mir
    Geh mal lutschen bei Hallaschka
    Dieser Track macht dich kalt wie Alaska
    Deine Fresse ist vom Koks aufgedunsen
    Wann hörst du die klein’n Mädchen bloß auf zu bumsen?
    Prost auf dich, Junge, warst mein Bruder, doch als ich
    Hörte, du hast eine von Bisou vergewaltigt
    Sie schlief im Hotel, du kamst im vollgekotzten Unterhemd
    Wusste ich, du Untermensch landest mal im Dschungelcamp
    Es ist Sonny Black, du bist nur irgend so ein wannabe Black
    C-Promi-Dreck aus der Dorfdisko
    Du bist so undankbar, ich werd’ dich stechen lassen
    So wie mein Electro-Ghetto-Tattoo auf mein’m Unterarm
    Wenn ich will, geh’ ich spazieren am Alexanderplatz
    Eine Freiheit, die du als ein Informant nicht hast
    Du kannst nicht mal an der Ecke zu McDonald’s fahren
    Dein bester Kumpel ist ein Undercover-Kommissar
    Ich häng’ mit Gangstern ab, du hängst mit der Polizei
    Promigeil im Club macht dein Vater ein’n auf Robert Geiss
    Was bringt dir dein Freestyle, wenn wir dich mal holen?
    Ich zieh mir V.I.P. rein, englische Version
    Früher dachtest du, du bist ‘n krasser Straßengangster
    Jetzt bist du auf Malle nur ein Mittelklasse-Schlagersänger
    Kenneth, komm mal auf dein Ego wieder klar
    Du Lachnummer bist nur der Matteo dieses Jahr
    31er, hör zu, eine Line macht dich nicht cool
    Deine Techno-Junkie-Fans seh’n so scheiße aus wie du
    Erinner dich zurück, Echo 2008
    Du hast auf dem Scheißhaus gesuckt – bei Lorielle
    Das ist nicht irgend so ein Reim, den ich hab’
    Er hat wirklich auf dem Scheißhaus gesuckt – bei Lorielle
    Das ist nicht lustig, du denkst, der Track hier pusht dich
    Aber das hier ist ein Schlussstrich
    Kleine Info am Rande, nur, dass ihr Bescheid wisst
    Dass jeder, der mit diesem Bastard abhängt, mein Feind ist
    Es gibt kein’n Small-Talk, es gibt keine Nettigkeiten
    Auf welcher Seite ihr steht, müsst ihr selbst entscheiden
    Ich hab’ jetzt alles mal Revue passieren lassen
    Im Endeffekt bleibt mir nur übrig dich zu hassen
    Es ist nicht rückgängig zu machen, ne, Mann
    Rest in Peace, Thai-Nutte, Gay One
    Ich mach’ das hier nicht mal für mich – bei mir läuft, du Spast
    Ich mach’ das für die Leute, den’n du was bedeutet hast
    Für jeden, der dich jemals unterstützt hat
    Damit du Nutte heute sagen kannst, du bist was
    Für Arafat, ohne den man dich gefressen hätte
    Für Shindy, er schrieb dir deine besten Texte
    Für Eko, der Freund in deiner schwersten Zeit
    Für Staiger, er hat dich zuerst gesignt
    Für Jaysus und Crime Payz, deine Jungs im Süden
    Menschen, die dir einfach nicht genügten
    Für meine Tochter, der ich später mal erzählen kann
    Ihr Vater war ein Ehrenmann


    Künstler:
    Bushido


    aktuelle Bewertung

    (2)

    deine Bewertung

    Danke für deine Stimme!