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    Asche – HIStory [Deutschrap] [2021]

    Künstler:
    Asche

    [Intro: Asche, RapCheck & Mr. Rap]
    „Mois hat mit seinem Video eine Riesenwelle ausgelöst“
    „Mois packt aus über angeblich Lebens-Fake-Lüge von Asche“
    „Rapper Asche bricht sein Schweigen“
    Yo Leute, was geht? Ich habe versprochen mit einer musikalischen Stellungnahme mich zu allen Dingen zu äußern, die im Raume steh’n
    Aber vorab äußer’ ich mich zu ein paar Kollegen, die der Meinung sind, jetzt grade auf ein’n Zug aufzuspring’n und sich über Dinge zu äußern, von den’n sie überhaupt keine Ahnung haben
    Ich kenn’ zwei Dinge in mei’m Leben: Kämpfen und Rappen
    Egal, wie oft die Leute schon gedacht haben, ich steh’ nicht mehr auf, ich bin immer wieder aufgestanden
    Mich kriegt ihr nicht klein, okay?
    In diesem Sinne adiós, amigos
    Wartet auf meine musikalische Stellungnahme

    [Part 1]

    [Intro]
    Ah, yeah

    [Part 1]
    Ich hab’ es geschafft, das ganze Land redet von mir
    Ich musste mein Leben sortier’n
    Ihr dachtet, ich würde im Elend krepier’n
    Ich bin gestählt vom Leben, ihr kriegt keine Träne von mir
    Der Hate explodiert
    „Asche, was hast du jetzt vor? Was sind die Pläne von dir?“
    Ich hau’ ‘ne Ansage raus und sie woll’n telefonier’n
    Woll’n auf einmal reden und die Scheiße klären mit mir
    Eure Spielchen, sowas geht nicht mit mir
    Ich lass’ niemals zu, dass meine Familie ihre Ehre verliert
    Habt mich mit mehreren gejagt in meiner Gegend
    Könnt mir alles nehmen, aber nie die Seele von mir
    Hallo Deutschland, ich rede mit dir
    Jede Geschichte hat zwei Seiten – wer ist Asche? Ich erkläre mich dir
    Deutscher Hip-Hop
    Nach diesem Track bin ich verewigt in dir

    [Part 2]
    Sie woll’n mich ficken in der Zeit, wo ich mein Album bring’
    Danke Gott, ich hab’ geseh’n, wie neidisch und wie falsch sie sind
    Jeder will wissen, wer ich bin und wie alt ich bin
    Wo ich herkomm’, weht ein kalter Wind, du brauchst Gewaltinstinkt
    Geh’n wir bis zur Anfangszeit
    Zeit, die Uhr zurückzudreh’n, Reise in die Vergangenheit
    19-42 in den kaukasischen Bergen
    Das Leid erreichte traumatische Sphären
    Zweite Weltkrieg, Stalin an der Macht
    Gefahr für Rassen, es gab mit den Nazis einen Pakt
    Für viele war’n die Nahrungsmittel knapp
    Und wer was Falsches sagt, wurd schnell in das Straflager gepackt
    Alles kalt und grau
    Du bist vogelfrei, bist du einfach nur gebor’n in der falschen Haut
    Bei zitternder Kälte mitten im Weltkrieg
    Erblickt ein kleines Mädchen das Licht dieser Welt
    Meine Oma Hava, sie hatt es nicht einfach
    Eine stolze Frau aus dem Volke Wainach
    Ich stamm’ von ihrem Blut ab
    Sie wurd in jungen Jahr’n als Hebamme gezwung’n ins Gulag
    Ethnische Säuberung, Familiendrama
    In Stolypin-Waggons in die Gefangenenlager
    Deportierte Tschetschenen, Kalmüken, Deutsche, Balkarier
    Krimtataren, Inguscheten, Tscherkessen und Karatschaier
    Oma freundet sich an mit viel’n der Gefangenen
    In der Krise wuchsen sie wie ‘ne Familie zusamm’n
    Denn ob Jude, Moslem, Christ, in der Gefangenschaft war’n alle gleich
    Denn es herrschte Unterdrückung wie im Zarenreich
    An diesem Ort wird Nationalität vergessen
    Stattdessen hat man sich gegenseitig die Leben gerettet
    Oma kümmert sich um todkranke Menschen
    So lernt sie meinen Großvater kennen

    [Part 2]

    [Part]
    Opa war schon seit der Kindheit in Gefahr
    Wurde deportiert, weil er einer Minderheit entsprach
    Eines Tages wurd der Himmel wieder klar
    Aus dem Gulag raus mit Oma und ein Sinn war wieder da
    Papa wurde nach der Hochzeit gebor’n
    Ein kleiner Junge, halbtot und stocksteif gefror’n
    Harter Pfad, schmaler Grat
    ’45, Kasachstan
    Er starb als Kind fast am Hungerstod
    Armut, einmal in der Woche Stulle Brot
    Kilometermärsche, Wunden an den Füßen
    Wochenlanges Wandern durch die unendliche Wüste
    Oma trägt ihr’n kleinen Jungen auf den Arm’n
    Opa trägt ‘ne Flinte, rundherum herrschte nur Gefahr
    Nach dem Weltkrieg gab’s nur noch Selbstjustiz
    Endstation polnische Republik

    [Part 3]

    [Intro]
    Yeah

    [Part]
    Zeitgleich irgendwo in Lublin
    Ein junges Mädchen wächst auf, sie spielt gern am Klavier
    Wächst heran zur kultivierten Polin
    Meine musikalische Ader hab’ ich wahrscheinlich von ihr
    Papa war wohl recht angetan
    Mittlerweile war er in der Blüte seiner Manneskraft
    Hat angefragt, schon landeten sie beim Standesamt
    Ich kam auf die Welt, als die beiden gerad mal zwanzig war’n
    Liebe und Krisen, hatten nicht viel, doch es geht
    Mutter wurde krank, doch sie besiegte den Krebs
    Eine Kämpferin, ihre Mum hat den Krieg überlebt
    Und diese Gene hat sie mir dann in die Wiege gelegt
    Ich bin vier, Mutter wird erneut krank
    So komm’n wir wegen weiterer Behandlung nach Deutschland
    Ende der Achtziger war dort an der Grenze Schluss
    Zu dieser Zeit war es normal, dass man Papiere fälschen muss
    Erste Station Hamburg, Flüchtlingslager Friedland
    Ich bin grade fünf und hör’ mir schon die ersten Beats an
    Fange an für Hip-Hop zu brenn’n wie’n Kerosintank
    Johnny, was für’n geiler Beat, Mann

    [Hook]
    Feinde auf mei’m Weg, ich lass’ sie steh’n
    Und es wird nie mehr wie gestern
    In einer bunten Welt die schwarze Orchidee
    Und es wird nie mehr wie gestern
    Schreib’ in meine Timeline Fights und Trophäen
    Bin für euch niemals verletzbar
    Ich komm’ und hau’ allein jetzt all die Steine aus dem Weg
    Und es wird nie mehr wie gestern
    Nie mehr wie gestern

    [Part 4]

    [Part 1]
    Denn du warst nie ein Rapper
    Mich hab’n die deutschen Straßen großgezogen
    Ich hab’ mich hochgekämpft, fick ma’ auf die Hochschulnoten
    Kampfsport meine Drogen, hart sind die Methoden
    Spar dir Diskussion’n, nach dem Schlag liegst du am Boden
    Meine Reise geht weiter, nächster Tourstop
    Tief im Herzen des Westens: Bochum, Ruhrpott
    Hochhaussiedlung, zwischen Türken, Arabern
    Deutschen, Russen und Inguschen, Afrikanern, Albanern
    Wenn mich da jemand gefragt hat, was für’n Landsmann ich sei
    Hab’ ich gesagt: „Setz dich hin, haste ‘ne halbe Stunde Zeit?“
    Wir haben uns gefetzt, haben Dinger gedreht
    Junger Asche auf der Suche nach ‘ner Identität
    Hab’ seit der Kindheit erlebt, wer wirklich hinter mir steht
    Ich wurde von keinem so warm aufgenomm’n wie von Tschetschen’n
    Damals gab’s nur Straßenfame und kein’n Internetfame
    Unsre Stars war’n MMA-Fighter, nicht Biggy und Dre
    Manchmal war’s schlimmer denn je, wir ging’n zusamm’n durch Drama
    Grüße gehen raus an Hammed, Yusup, Bakr und [?]
    Ich hab’ mich für die Nochtschis immer grade gemacht
    Damals war’n wir keine Macht, fuck, Mann, wir waren zu acht
    Ging’n zum Ring zusamm’n, schärften die Klingen zusamm’n
    Egal, wie hart der Weg bis heute war, wir ging’n ihn zusamm’n
    Erster Job im Handyshop, ich wurd zur Anlaufstelle
    Für Übersetzungen bei Straffäll’n für Rechtsanwälte
    Half neu angekommen Familien in jeglicher Art
    Dolmetschte und half Menschen dann aus ihrer kritischen Lage
    Handelte vom Herz, ihr wisst, das ist wahr
    Habt ihr vergessen? Ich half jedem aus der tschetschenischen Diaspora
    Normalerweise sind das Dinge, die ein Mann nicht erwähnt
    Doch ich muss das sagen, dass man meine Lage versteht
    Damit die Wahrheit überlebt, sie sagen, Asche sei fake
    Und hatte in sei’m Leben nie ‘nen krassen Draht zu Tschetschen’n
    Erste Jugendliebe im Jugendzentrum
    Es war Rap, ein Ventil für die Wut im Brennpunkt
    Gruß an Cem und mein’n Bruder Issah war auch dabei
    Heute bringt er Werte bei, check, master your mind
    Eltern erzählten uns von Kriegsverbrechen, Genoziden
    Wir teilten alle dasselbe Leid in den Lebenslinien
    Also fing’n wir an zu rappen vom Tschetschenienkrieg
    Als noch keiner wusste, dass es ein Tschetschenien gibt
    Die Storys hab’n uns berührt, wir hab’n uns identifiziert
    Und das Leid unser Vorfahr’n dann in den Liedern transportiert
    Rappte nie über den Krieg, um ihn zu glorifizier’n
    Oder mich damit hart zu machen, ich wollt Herzen berühr’n
    Dass Menschen Schicksale spür’n, wenn man die Eltern verliert
    Oder ‘ne Splittergranate neben dei’m Bette explodiert
    Wenn man dein Familienhaus einfach wegbetoniert
    Steckst du in der falschen Haut, dann wirst du exekutiert
    Unsre Vergangenheit schaffte uns Sensibilität
    Weil man den Schmerz fühlt, auch wenn man ihn selber nicht erlebt
    In meiner Welt hat Unterdrückung keinen Platz
    Ich stand immer ein gegen Ungerechtigkeit und Hass
    Doch heut muss ich dasselbe erfahr’n
    Versuchte Erpressung, doch dazu später nochmal
    Auf einmal habt ihr alle Riesenfresse
    Doch ihr seid alle nicht wie ich, ihr wart nie ein Rapper

    [Hook]
    Ihr wart nie ein Rapper, ich hab’ für Tschetschenien gekämpft
    Damit die Wahrheit des Krieges nicht in ‘ner Lüge verbrennt
    Ihr wart nie ein Rapper, Mama, du brauchst bitte nicht wein’n
    Heute unten, morgen oben – sie ersticken vor Neid
    Du warst nie ein Rapper, du hast in ‘nem Kuhdorf gelebt
    Deine Chance jemand zu sein, hast du bei YouTube geseh’n
    Du warst nie ein Rapper, du hast den IS propagiert
    Ich bin zwar desintressiert, doch du wirst exekutiert

    [Part 2]
    Du warst nie ein Rapper, es ging um Fressen polier’n
    Schon mein erster Track 2010 war selbst produziert
    Du bist bei Schmerzen verwirrt
    Ich fang’ bei Schmerzen erst an, richtig zu funktionier’n, denn ich habe den Schmerz akzeptiert
    Nummer eins, kein Gimmick, eine Lebenseinstellung
    Hab’ mehr gegeben als genomm’n, ich dreh’ im Leben kein’n Cent um
    Klopp’ mich mit mehreren Gangs, schlug mich mit jedem im Brennpunkt
    Rap fließt durch meine Adern, er gab mei’m Leben ‘ne Wendung
    Alles selfmade, seit dem ersten Videodreh
    Mit Reimstaffetten ein paar Rapper in die Klinik bewegt
    Damals schon mit Abstand beste Frise im Game
    Der kaukasische Elvis – leise rieselt der Schnee
    Kolle und Farid hatten damals grade Mutter gefickt
    Ich machte Rap wieder Ghetto – mein erster Untergrundhit
    Ging auf Tour mit Fard, „Bellum et Pax“
    Hunde bellen, machen Welle – eine Schelle, et klatscht
    2015 dann die Barcodes EP bei Dako releast
    Danke Fard für die Vermittlung meines allerersten Deals
    2017 dann bei SadiQ und Gan-G
    Für alles, was ihr für mich getan habt, sag’ ich danke
    Ich hab’ euch nie hintergang’n, ich wurde sauber entlassen
    Weil ihr, wenn ihr ehrlich seid, nie groß geglaubt habt an Asche
    Ich hab’ mich selbst hochgekämpft und jetzt, wo’s läuft mit Cash
    Willst du was ab und bist am heul’n wie ‘ne enttäuschende Ex

    [Interlude]
    Mhm
    Ihr wisst doch, wie dat ist mit so ‘ner enttäuschten Ex
    Da wart ihr mal ‘n bisschen zusamm’n oder hattet ‘ne Liaison und dann trennt ihr euch
    Und das Einzige, wat die macht, die stalkt euch die ganze Zeit und redet und redet
    Und jedes Mal, egal wo s’e ist, muss s’e immer über euch reden
    Aber eigentlich will die doch nur eure Aufmerksamkeit, also
    Wenn eine Bitch förmlich bettelt, gefickt zu werden, dann macht man’s halt schnell
    „Und, äh, ja, meinst du mich oder was?“
    Ne, ne, dich hab’ ich diesmal nicht gemeint
    Ich hab’ noch ‘n andres Hühnchen zu rupfen

    [Part 5]

    [Intro]
    Yo

    [Part]
    Es wird langsam Zeit mich zu der Scheiße hier zu äußern
    Die Lügen, die du über mich verbreitest in ganz Deutschland
    Jeder Tag wie ein verfickter Sonntag
    Eine Info kommt an, wer ist Christoph Konrad?
    Ich aka dein Untergang
    Und du kannst nix dagegen tun, auch nicht mit hundert Mann
    Dich Fotze frisst der Neid auf, weil Asche Action macht
    Du warst nie ein Rapper, du bleibst ein Reactionspast
    Du bist nicht wie ich, du bist furchtlos nur im Netz
    Doch in echt ein kleiner Furz, der sich unterdrücken lässt
    Wurdest rumgereicht wie so ‘ne mickrige Schlampe
    Du bist ‘ne Bitch, über dein’n Wert wurde an Tischen verhandelt
    Bist ‘ne Nutte geworden, wo man sich anstellen darf
    Mehr Schläuche in der Hand als damals als Tankstellenwart
    Wollt mich erpressen, „Gib Cash sonst kommt das Video raus“
    Ich hab’ geantwortet: „Scheiß drauf, haut das Video raus
    Zieht ruhig meine Fam mit rein, ich bleibe standhaft
    Aber dafür fick’ ich eines Tages dich und deine ganze Mannschaft“
    Das war’n meine Worte und jetzt rate ma’ hier
    Genau das ist, was hier heute grade passiert
    Hundert K erpressen woll’n, eure Seelen sind finster
    Karma ist ‘ne Bitch, bekam die hundert K bei Insta
    Wo sind wir hier? Bei Mafia GoodFellas?
    Jedes Kind da draußen weiß, es gibt nur Ratten im Keller
    Du hast Fame in deiner YouTube-Bubble-Antäuscher-Szene
    Wenn du real bist, wieso kriegst du von dein’n Landsleuten Schläge?
    Wurst in mei’m Studio verprügelt, ich blickt in den Raum
    Und sagte: „Ach hallöchen, neue Folge ‚Richtig oder Faust‘?“
    Langsam merkst du, dass der ganze Scheiß zu viel für dich ist
    Zieh zwanzig Uhren an, ich seh’ nur dein schiefes Gebiss
    Mein Album kommt, wo ich die Hundesöhne jage
    Und mein Weg bleibt grade, so wie meine wunderschöne Nase
    Geh ma’ weiter Softair spiel’n, du kleiner Wannabe-Rapper
    Kriegst von paar Kaukasen Schläge, so wie Conor McGregor
    Ich schreib’ meine Texte selbst, produzier’ mich selbst
    Und verbieg’ mich nicht wie du für bisschen Modus-Mio-Geld
    Verwickelst dich doch selbst in Widerspruch nach Widerspruch
    Komm, halt die Fresse wie die Drähte nach dei’m Kieferbruch
    Dein Rap ein Witz, denkst du, dass du Eminem bist?
    Du Ehrenmann drehst für die Klicks mit deiner Family Clips
    Dein Gejaule Psychoterror bei den Nachbarn durch den Lärm
    Nächstes Mal besser, Bro, der Takt ist nur’n Katzensprung entfernt
    Im Internet mich dissen, aber hinter den Kulissen
    Ist der Bluff am lutschen, ihr seid alles Disrespect von Snitches
    Sogenannte Bros sagen mir, dass ich ihr Held bin
    Aber wechseln schnell [?] die Seiten, wenn das Geld stimmt
    Ich werd’ dich zurück nach Österreich klatschen
    Ließt Manuellsen fallen, denn du bist der König der Ratten
    Hast das Kuhkaff gelebt, ich hab’ die Straße gelebt
    Fühlst dich wie’n Rapper, weil jeder an deiner Arschbacke klebt
    Nur wegen Klicks, und kaum kommt Asche zu Fame
    Bist du ganz schön durch den Wind wie meine Haare in ‘nem Cabriolet
    Ja, vielleicht hast du mehr Tschetschene im genetischen Code
    Doch warum hängst du erst seit Neustem mit tschetschenischen Bros?
    Warum trägst du Russland-T-Shirts in CCP auf rot
    Und redest nur von Oaschloch, Fotze, Penis und so?
    Wer befleckt hier die Ehre? Du Vollblut-Tschetschene
    Nach den Schlägen in mei’m Studio warst du voll Blut, Tschetschene
    Du warst es selber, der mir sagte: „Mach auf Wolfsblut-Tschetschene!
    Komm, wir lügen Kolle an, dann gehst du Gold in der Szene“
    Signte bei Amel und Lennert, es war Business geplant
    Doch Kolle schmiss sie alle raus und zerriss den Vertrag
    Bis heute hat er von mir keinen Cent genomm’n
    Das ist wahre Bruderschaft, die aus dem Herzen kommt
    Doch sowas kennst du nicht, du Psychologiestudent
    Manipulier’n und lügen, ja, auf dem Gebiet bist du Champ
    Manipulatives Schwein, ihr wart beste Freunde
    Doch deine besten Freunde fickst du gern durch Chatverläufe
    Lästermäulchen, krumm wie eine Halbmondsichel
    Beeindruck weiter deine Kinderfans mit Saltotritte
    Spar dir deine Zirkustricks, du kriegst mit Anlauf Tokats
    Was für Kampfsport, Alim? Du bist Stammbaumforscher
    Zieht er seine Brille auf und durchforscht meine Fam
    Ma’ ehrlich, SadiQ, wer ist hier der Mossadagent?
    Selbst, wenn ich dreizehn Jahre die Identität gefakt hab’
    Bin ich bei einer geblieben, während du dich in den Jahr’n komplett um hundertachtzig Grad wie ein kleines Fähnchen gedreht hast
    Weil du die Scheiße niemals gelebt hast
    Du bist nicht wie wir, wir sind nicht wie du
    Rap hat dir nix getan, lass ihn in Ruh
    Erst Hetze gegen Autotune-Junkies
    Aber jaulst dann selber rum wie so ‘ne Katze, der man auf ihren Schwanz tritt
    Da sitzt er mit sei’m Iced-out-Bling
    Während sein sogenannter Rap nur nach Pressen aufm Scheißhaus klingt
    Im Herzen bist du Fan von unsrer Rapmusik
    Doch bist am hetzen, weil man dir für deine Drecksmusik
    Den Respekt nicht gibt, kommst jetzt von oben herab
    Und fällst den Leuten in den Rücken – Assassin’s Creed
    Hast die Sonnenbrille auf, du trauriger Fan
    Damit man all die Lügen nicht in deinen Augen erkennt
    Hast mich Kolle empfohl’n, willst dafür zwanzig Prozent
    Mann, du heißt Moiskid, der Typ hat dich erschaffen, du Stan
    Wie viel soll er dann von dir nehm’n, 120 Prozent?
    Ihn intressierte nie die Herkunft, sondern nur mein Talent
    Hab’ mich selbst stabiler aufgebaut als ‘ne Schlossmauer
    Sunny und Kolle hab’n dich gemacht – wie „Bossaura“
    Damals, als er noch auf Fanboy war
    Nahm’n sie ihn in NRW auf, so wie NBK
    Raus aus dei’m Österreich-Dorf
    Jetzt hackt die Fotze mehr auf meiner Nase rum als mein Schönheitschirurg
    Spaß beiseite, ja, ich hatt ‘ne Nasen-OP
    Brach sie beim Kampf nach ‘ner abgefuckten Graden ins Face
    Sagte dem Arzt: „Rein in die Masse! Wo wir schon dabei sind, Atze
    Mach den krummen Zinken einfach direkt grade, okay?“
    Zur Geburt deines Sohnes schenkte dir Kolle ein Schwert
    Du nahmst es an und stachst es danach wie ein’n Dolch in sein Herz
    Er sah dich wie ‘nen Bruder, doch du bist von Kälte umgeben
    Und fängst an, ekelhaft im Netz von seinen Eltern zu reden
    Die Wege trennten sich, Lauf der Dinge im Leben
    Trotzdem gaben wir dir Hak, als wir im Interview reden
    Jetzt willst du Action, doch Asche steht für schnelles Reaktionsvermögen
    Du nur für schnelles Vermögen durch Reaction
    Ich bin Straßenshaolin
    Du wärst gerne ich, doch bleibst nur eine Aschkobar-Kopie
    Meine Fresse Hollywood, meine Fäuste Stahlbeton
    Ich dulde kein’n Asche-Klon, außer bei Madame Tussauds
    Für dich geht Geld über Freundschaft
    Glückwunsch, du bist der größte Heuchler von Deutschland
    Zwei Mio Abos, paar bezahlte Bros
    Doch zwei Dinge wirst du niemals haben: Ehre und Flow
    Ch-puh!

    [Part 6]

    [Intro]
    Yeah

    [Part]
    Mussten Familie zurücklassen, um rauszukomm’n
    Doch Tschetschen’n haben mich als Bruder aufgenomm’n
    Selam an alle Wegbegleiter, die bis heute mit mir sind
    Ich mach’ den Scheiß für euch, komm, wir zeigen Deutschland, wer wir sind
    Scheiß auf Spaltung wegen Rasse, fick die neidischen Wichser
    Wir sind alles Ostblock-Kinder mit gemeinsamen Schicksal
    Unsre Großeltern hab’n alle die Massaker erlebt
    Scheiß auf Grenzen im Kopf, es ist Charakter, was zählt
    Diese Message wollte ich nach außen tragen
    Wollte aufräum’n, der Start war „Jusqu’ici tout va bien“
    Rappte von „Halber Ukraine“ und meiner jüdischen Seite
    Wollte mich Schritt für Schritt erklär’n, auf lyrische Weise
    Hab’ kein’n Herkunftskomplex, doch meine Herkunft ist komplex
    Da grätscht man rein und attackiert mich ehrenlos im Netz
    Wie ‘ne Spinne, doch ich bin kein wehrloses Insekt
    Fragen über Fragen, ist der Perso wirklich echt?
    Ukraine, Polen, Tschetschen, Kasacho, Tartare
    Der halbe Ostblock steckt in mir, als wär ich Seyfullahs Mama
    Ständig nur Drama, Deportationen ins Lager
    Ich rappte über Krieg basierend auf Erzählung’n des Vaters
    Ja, wir mussten Pässe fälschen auf der Flucht vor dem Leid
    Identität verschleiern wie damals die Kurden aus Türkei
    Über Polen nach Deutschland, denn sonst durften wir nicht rein
    Doch ich bin wie ‘ne deutsche Eiche – meine Wurzeln sind verzweigt
    Jede Bar ist wie ein Schuss
    Ja, ich hab’ bisschen geflunkert, doch mit der Fassade ist jetzt Schluss
    Ich rapp’ mir hier nix als die Wahrheit aus der Brust
    Komm’ mir fast vor wie mein Nasenchirurg, weil ich was gradebiegen musste
    Am Ende zählt die menschliche Würde
    Hallo Deutschland, schön, dass wir uns kennenlern’n dürfen
    Ich bin Christoph (Amir), ich bin Israil
    Ich bin Hip-Hop und das ist History
    (History, History, History, History)

    [Hook]
    Keine Liebe, keine Trän’n
    Zwischen Dealern und Siren’n
    Freunde komm’n und geh’n
    Der Gurt zieht an, ich drück’ den AMG
    Keine Liebe, keine Trän’n
    Zwischen Brüdern und Hyän’n
    Freunde komm’n und geh’n
    Ich geh’ weiter meinen Weg


    Künstler:
    Asche


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