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    Animus – Freestyle 2 (Hast du Bars?!) [Deutschrap] [2020]

    Künstler:
    Animus

    [Intro]
    Ah

    [Part]
    Würd ich die Welt regier’n, bauten die Nazi alle Asylheime
    Damit sie fühlen, was wir fühlen, Chaye
    Und Kreideumrisse von Leichen verwandeln sich in Acrylkreide
    Die Erde dreht sich für alle wie ‘ne Vinylscheibe
    Kriegskinder werden nicht geweckt wegen Streugewehr’n
    Sondern von bunten Lichtern aus tausend Feuerwerken
    Damit die Kerzen, die sie seh’n, nur auf ‘ner Torte sind
    Und nicht an dem Ort, wo ihre Familys gestorben sind
    Ich wünschte, Reiche betteln, aber nicht um Nahrung
    Arme Menschen gehen vorbei und spenden ihnen Erfahrung
    Spenden Empathie, um die Welt aus ihrem Leib zu seh’n
    Denn oft sind es die Ärmsten, die dir am meisten geben
    Wünschte mir so sehr, der Krebs wäre nur ein Tier
    Das in Frieden leben möchte, so wie wir
    Und nicht der Grund, weshalb ein Mensch wieder stirbt
    Denn schon wieder wird wer Unschuldiges diagnostiziert
    Ich wünschte mir so vieles, was wir hier brauchen
    Wünschte, Religion schaffe nur Liebe und auch Vertrauen
    Nonnen tauschen Kopftücher mit meinen Schwestern im Glauben
    Doch leider sieht die Realität ganz anders aus
    Ich wünschte, dass die Leute raffen:
    Die Ausländer, die geflohen sind, flohen nicht ohne Sinn, sondern vor deutschen Waffen
    Ich wünschte, weniger nehmen und mehr zu geben
    Wir würden uns mehr helfen statt zu haten
    Denn du hasst Schwule, Lesben, jeden, der anders ist im System
    Doch keiner von denen nahm uns durch Attentate das Leben, oder?
    Wir haben tausende echte große Probleme
    Statt zu urteil’n, wie andre in Frieden lieben und leben, Bruder
    Ich wünschte, dass wir lernen: Uns macht dieses Geld nicht reich
    Denn wahrer Reichtum bleibt unsre Menschlichkeit
    Wir lernten Fliegen wie Vögel, Schwimmen wie ‘n Delfin
    Aber uns so wie Brüder zu lieben lernten wir nie
    Wünschte, meine Sünden wär’n vergeben
    Denn zu wünschen, ich hätte sie nie begang’n, kritisiert Gottes Weg
    Wünschte, korrupte Bullen verschwinden zusamm’n mit Kriminell’n
    Und tauschen Plätze mit Unschuldigen in den Zell’n
    Wünschte, Politiker hätten ein bisschen Empathie
    Weil wir nicht ihn’n, sondern sie doch den Menschen dien’n
    Wünschte, Spielotheken, Bordelle werden verbannt
    Denn auch mich hatte damals der Teufel in seiner Hand
    Wünschte, bevor man urteilt, zeigt man Einsicht
    Denn zeigst du mit einem Finger auf andre, zeigen drei auf dich
    Wünsch’ mir Weltfrieden, wallah, auch wenn es albern klingt
    Wünschte, eines Tages macht das alles Sinn
    Wünschte, dass am Ende das Gute hier überwiegt
    Wir sehen die, die wir lieben, wieder im Paradies
    Jedes Kind, das verhungerte, jedes Kind aus dem Krieg
    Jeden Unschuldigen, der dem Rassenhass unterliegt
    Jeden, der für Freiheit starb wegen Politik
    Jedes ethnische Opfer des schrecklichen Genozids
    Wir hab’n Wünsche und auch Träume, die uns ausmachen
    Doch damit der Traum wahr wird, musst du aufwachen
    Um die Welt zu ändern, fang an bei dir
    Denn ein Teil dieses Ganzen sind wir
    Werf nicht deine Zukunft für bisschen gestanztes Papier
    Fang an zu studier’n, dein’n Verstand fokussier’n
    Glaub nicht alles, was die Medien sagen, und hinterfrag
    Aber sei auch kein Verschwörungsspinner ohne ‘nen Plan
    Und egal, was du glaubst, was du fühlst, was du denkst
    In erster Linie sind wir alle Mensch, Peace!


    Künstler:
    Animus


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